Wasser – die Quelle des Lebens und der Gesundheit

 

Wasser ist eine überall in der Natur auftretende Substanz – gewöhnlich und unscheinbar, jedoch unentbehrlich. Nicht nur Menschen, sonder alles irdische Leben braucht Wasser zum Leben. Deshalb ist es äußerst wichtig, was für Wasser wir trinken.

 

Wasser ist die Quelle des Lebens, wenigstens in zwei Bedeutungen: Erstens, die Evolution begann im wässrigen Lebensraum und verlief in ihm über eine lange Zeit. Zweitens, auch das Embryo (bei Säugetieren) beginnt seine Existenz im Fruchtwasser.

Wasser hat seit Urzeiten die Menschen interessiert. Eines der neuesten Zeugnisse davon ist der kontroverse Film  Wasser – das große Geheimnis  [1]– ein Beweis der Faszination, nicht nur vonseiten der Wissenschaftler, sondern auch der religiösen Führer. Wie sich zeigt, birgt das Wasser in sich viele Geheimnisse, die der modernen Wissenschaft noch unbekannt sind. Was noch überraschender ist, das Interesse an diesem außergewöhnlichen Element ermöglicht den Dialog zwischen Wissenschaftlern und Geistlichen mehrerer großer Religionen. Die symbolische Bedeutung, die dem Wasser für das zugeschrieben wird, was am Anfang war oder woraus die Welt entstanden ist, unterscheidet sich nicht so sehr von dem, was Wissenschaftler zu diesem Thema zu sagen haben ... [2].

 

Beginnen wir jedoch mit weniger kontroversen Behauptungen. Unser ganzer Organismus besteht zu 60-70% aus Wasser; das menschliche Gehirn enthält sogar 80-85% [3]. Das meiste Wasser – entsprechend 97% und 86% befindet sich im Magensaft und im Blut. Deshalb spielt das, was wir trinken eine Schlüsselrolle für unsere Gesundheit.

Vor allem müssen wir Wasser trinken. Ja - andere Getränke reichen nicht aus. Säfte, Tee oder Kaffee eignen sich nicht nur nicht, den Durst vollkommen zu stillen, sondern, was noch wichtiger ist, sie haben nicht den wohltuenden Einfluss, wie Wasser. Denn es reinigt den Organismus von Giften, entfernt überflüssige Bestandteile aus den Zellen und versorgt den Organismus mit Sauerstoff. Es sorgt für das Elektrolytgleichgewicht [5], was für unser tägliches Funktionieren wichtig ist. D. Michał Tombak behauptet, dass es für die Prophylaxe von Tumorleiden ebenfalls wichtig ist [6]. Neben Getränken oder Suppen muss man ebenfalls reines Wasser zu sich nehmen. Von 1,5 Litern von uns aufgenommenen Wassers, werde 0,5 Liter über die Haut ausgeschieden und 0,7 Liter mit dem Urin; deshalb müssen wir, um die für die Reinigung des Organismus erforderliche Menge zu ergänzen, täglich 2,5 bis 3,5 Liter Wasser zu uns nehmen.

Die Qualität des zu sich genommenen Wassers hat einen direkten Einfluss auf unsere Gesundheit. Der Zustand unserer Gelenke, Blutgefäße, das Vorhandensein von Steinen in Leber und Nieren, der Haut – alles hängt von der Qualität des Wassers ab [7]. Wasser kann ein Heilmittel oder Gift sein. Es geht nicht nur um die Reinheit, sondern auch um die chemische Zusammensetzung: eine gewöhnliche Aufbereitung, die auf der Beseitigung der für das Leben und die Gesundheit gefährlichen biologischen Verunreinigungen beruht, genügt nicht. Gewöhnlich wird zu diesem Zweck dem Wasser Chlor zugesetzt, das schädlich ist. Wichtig zu wissen ist auch, dass durch das Kochen des Wassers der Chlorgehalt nicht beseitigt wird. Wenn können das Chlor nur dadurch beseitigen, dass wir das Wasser 2-3 Stunden stehen lassen, damit sich das Chlor verflüchtigen kann, und anschließend das Wasser kochen [8].

Mineralwasser ist nicht unbedingt besser, als das Wasser aus der Leitung. Es kommt sogar vor, dass es hinsichtlich der chemischen Zusammensetzung und des pH-Werts sogar schlechter ist. Einige Wasser können gar radioaktive Verbindungen enthalten. Gewöhnlich befinden sich im Wasser Kalzium- und Eisensalze, die vom Organismus nicht aufgenommen werden können und sich in den Muskeln und Gelenken ablagern. Deshalb kann man der Auffassung von Dr. Tombak nach Mineralwasser 2-4 Wochen lang trinken, danach sollte man die Kur für 3-4 Monate unterbrechen [9].

Was für ein Wasser sollten wir also trinken? Der wichtigste Faktor, den wir berücksichtigen sollten, ist... die molekulare Struktur. Am gesündesten ist sog. strukturiertes Wasser. Warum?

Das Gedächtnis des Wassers

Viele Spezialisten der alternativen Medizin neigen sich der These zu, dass Wasser (ähnlich wie ein Computer) in der Lage ist, Informationen zu sammeln und zu speichern. Die Moleküle nehmen bei der Berührung mit Molekülen anderer Substanzen eine charakteristische Ausrichtung ein und emittieren Schwingungen, die anschließend erhalten bleiben. Strukturiertes Wasser verfügt über Energie, über die "totes" – gekochtes oder destilliertes Wasser nicht verfügt. Die Hypothese über das "Gedächtnis des Wassers" bildet (unter anderem) die Grundlage der Homöopathie, die erklärt, wie es möglich ist, dass selbst minimale Konzentrationen von Heilmitteln in einer Lösung heilende Eigenschaften haben können – auf diese Weise hat der französische Immunologe Jacques Benveniste die Wirkung von homöopathischen Arzneimitteln erklärt. Der Japaner Masaru Emoto hat seinerseits zahlreiche Experimente durchgeführt, die den Einfluss menschlicher Gedanken auf die Struktur des Wassers nachweisen sollen; er hat unter anderem die Reaktion von gefrorenem Wasser auf Musik, Worte und Bilder untersucht. Seiner Meinung nach soll sich die molekulare Struktur des Wassers in der Gestalt der gefrorenen Kristalle widerspiegeln. Bei dem Wort "Danke" oder Gebeten bildet es harmonische, schöne Kristalle aus; bei Ausdrücken, wie "Du Idiot" hingegen bildet es unregelmäßige, "hässliche" Strukturen aus. "Lebendiges", das heißt an Informationen und Energie reiches Wasser, das man an schwer zugänglichen Bergquellen finden kann, bildet symmetrische Strukturen. Unreine Flüssigkeit, wie zum Beispiel gewöhnliches Wasser aus dem Wasserhahn, hat eine chaotische, kaum harmonische Struktur. Gekochtes Wasser wiederum ist "tot". Durch das Kochen vernichten wir die in der Anordnung der Moleküle gespeicherten Informationen und seine Energie.

Dr. Tombak fügt hinzu, dass sich in den Zellen des menschlichen Organismus strukturiertes Wasser befindet; jede andere Flüssigkeit muss gereinigt und in strukturiertes Wasser umgeformt werden. Deshalb gilt, umso mehr Energie wir für die Umwandlung von Wasser verbrauchen, das unser Organismus nicht benötigt, desto weniger Energie bleibt für die Regeneration der Zellen und den Kampf gegen Krankheiten [11]. Wenn wir unserem Organismus jedoch strukturiertes Wasser zur Verfügung stellen, ersparen wir ihm viel Arbeit.

Wie sollen wir jedoch unseren Organismus mit strukturiertem Wasser versorgen, wenn das von den Wasserwerken gelieferte Wasser verunreinigt ist?

Viele Firmen bieten verschiedene Arten von Revitalisatoren an, Geräte (im Allgemeinen sehr teure), die es ermöglichen, dem Wasser seine Eigenschaften zurückzugeben; dabei gibt es eine viel einfachere Art und Weise. Herr Dr. Tombak gibt an, dass man Wasser "wiederbeleben" kann, indem man es einfriert und anschließend wieder auftaut. Wasser aus geschmolzenem Eis wird wesentlich besser vom Organismus assimiliert und versorgt ihn auch besser mit Sauerstoff. Das abstehen lassen, damit sich das Chlor verflüchtigt und anschließend bei einer Temperatur von -4ºC für 2-3 Stunden  in den Tiefkühlschrank stellen. Im Winter kann man das Gefäß einfach auf den Balkon oder außen auf das Fensterbrett stellen. Derart zubereitetes Wasser hat die gleichen Eigenschaften, wie das sich in unserem Organismus befindende Wasser. Solches Wasser sollte täglich getrunken werden; täglich ein Glas strukturiertes Trinkwasser auf nüchternen Magen ist in der Lage, viele Beschwerden zu heilen [12]. Nach Dr. Tombak befindet sich strukturiertes Wasser ebenfalls in Gemüse und Obst; deshalb sind frisch hergestellt Obst- und Gemüsesäfte so wertvoll für die Gesundheit.

 

Das Geheimnis des pH-Werts

Neben der Struktur ist  der pH-Wert des Wassers ebenfalls wichtig. Je höher der pH-Wert desto basischer ist eine Substanz. Chemisch reines Wasser hat einen pH-Wert von 7 [13]; das Wasser was wir trinken, ist meistens leider sauer. Dies betrifft sowohl Leitungswasser als auch Mineralwasser; einige von ihnen sind sogar noch saurer, als gewöhnliches Wasser, was man den im Internet zugänglichen Vergleichen bezüglich des pH-Werts der auf dem polnischen Markt erhältlichen Mineralwasser entnehmen kann. Interessant ist, dass kohlensäurehaltiges und stark mineralisiertes Wasser einen niedrigeren pH-Wert aufweist. Warum ist der pH-Wert des Wassers so wichtig? Der Auffassung von Robert O. Young zufolge nehmen wir nicht aufgrund des Verzehrs von fetten, sondern zu sauren Speisen zu, Das Geheimnis des Abnehmens beruht also auf Lebensmitteln mit basischem pH-Wert – und Wasser.

Wir nehmen meistens aufgrund einer unzureichenden Wasseraufnahme zu; die Versauerung des Organismus bewirkt, dass das Fettgewebe zunimmt (das die inneren Organe vor der Einwirkung von Säuren schützen soll) und das Wasser im Organismus gespeichert wird, das zum Ausspülen und zur Neutralisierung von sauren Flüssigkeiten dienen soll. Um abzunehmen, müssen wird den Organismus regelmäßig reinigen; dabei hilft uns die Zunahme von geeignetem Wasser. Es ist nicht einfach, an solches Wasser heranzukommen, da der pH-Wert des zu sich genommenen Wassers über 7,5 liegen sollte. Einige Verfechter der "pH-Wunder" Diät empfehlen die Verwendung eines Destillators oder elektronischer Filter, die die Basizität des Wassers erhöhen sollen. Die Basizität des Wassers kann ebenfalls erhöht werden, indem man dem Wasser ein wenig Natron (2-3 Teelöffel pro Liter) hinzufügt.

Solches Wasser sollte man in ziemlich großer Menge zu sich nehmen: 1 Liter pro 18 kg Körpergewicht (zum Beispiel eine Person mit einem Gewicht von 54 kg sollte täglich 3 Liter basisches Wasser zu sich nehmen) [15]. Ajurweda, das System der traditionellen indischen Medizin, unterstreicht ebenfalls die Rolle des täglichen Wassertrinkens für die Gesundheit, wobei sie auch die Temperatur berücksichtigt.. Das von uns getrunkene Wasser sollte ziemlich warm sein, da dies günstiger für den Verdauungstrakt ist, weil es keine Verstopfungen verursacht. Man sollte es häufiger (am besten alle halbe Stunde) in kleineren Mengen zu sich nehmen.

Der heilende Kontakt mit dem Wasser

Neben dem Trinken von Wasser ist dessen äußere Anwendung ebenfalls wichtig. In vielen Religionen ist Wasser das Symbol für die Neugeburt und Reinigung, daher die große Rolle der mit ihm in Verbindung stehenden Rituale – die Taufe oder die rituelle Wäsche im Judaismus, Islam und Hinduismus [16].

Der Kontakt mit Wasser heilt nicht nur im geistigen oder symbolischen Sinne; es hat ebenfalls eine wohltätige Auswirkung auf unseren Körper. Durch die Dusche wird das natürliche elektrische Potenzial des Körpers wieder aufgebaut [17]; es stärkt die Muskeln und das Herz, steigert die Widerstandsfähigkeit, hat einen positiven Einfluss auf den Blutkreislauf und regt den Stoffwechsel an. Dr. Tombak behauptet, das ein abwechselndes Duschen mit warmem und kaltem Wasser sich besonders günstig auswirkt. Die Wärme wirkt auf die Körperoberfläche und fördert die Durchblutung unter der Haut, das kalte Wasser hingegen regt den Kreislauf in den inneren Organen an. Eine abwechselnde Dusche regt ebenfalls die Umwandlung von Materie an und sorgt für eine Steigerung der Immunkräfte.

Solch eine Behandlung sollte 3-5 Minuten dauern. 20 Sekunden lang stehen wir unter warmem Wasser, anschließend verringern wir die Temperatur und 10 Sekunden lang duschen wir unter kaltem Wasser. Eine kalte Dusche entsäuert außerdem den Organismus - man muss jedoch zu erst eine Immunität gegen Kälte aufbauen. Der Kontakt mit in der Natur auftretendendem Wasser ist wertvoller, als der Kontakt mit Wasser aus der Kanalisation [18]. Im Sinne der Arjuweda Regeln ist in der Natur vorkommendes Wasser die Quelle kosmischer Energie [19]. Deshalb wäre es vorteilhaft, von Zeit zu Zeit in ein natürliches Gewässer einzutauchen - auf diese Art und Weise regenerieren wir uns und erneuern den Kontakt mit der Leben spendenden Energiequelle. Das Verbringen von Freizeit an einem See oder an der See ist nicht nur eine vom Lebensstil oder der Mode diktierte Wahl, es hat ebenfalls einen wohltuenden Einfluss auf unsere Gesundheit.

Wasser ist einer der wichtigsten Schlüssel zu unserer Gesundheit - bagatellisieren wir ihn nicht!