Unvorstellbar.Die Macht und Paradoxe unseres Verstands.

Unvorstellbar.Die Macht und Paradoxe unseres Verstands. (2)

Dienstag, 05 November 2013 09:38

Nahestehende oder Fremde

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Einsamkeit befreit

Einsam wirst Du geboren; einsam betrittst Du das Reich der Toten. Das, was dazwischen liegt, ist ebenfalls voller Einsamkeit. Die meisten von uns verwechseln jedoch Vereinsamung mit Einsamkeit. Vereinsamung ist der Hunger einer zweiten Person, eine Gemütskrankheit; Einsamkeit hingegen ist unsere Natur und gleichzeitig unsere Arznei.

Bevor wir uns dessen nicht bewusst sind, dass unsere Natur die Einsamkeit ist und es keinen Weg gibt, diese zu vermeiden, solange werden wir uns in verschiedene schädliche Beziehungen verstricken, in denen wir uns zwischen der anfänglichen Begeisterung bis hin zur abschließenden Enttäuschung bewegen. Sich von dem Trug zu befreien, dass es möglich ist, der Einsamkeit zu entkommen, ist der erste Schritt zur Heilung der Seele, des Geistes und schließlich des Körpers.

Du bist einsam das ganze Leben lang. Je schneller Du es begreifst, desto besser für Dich.

Manchmal muss man sich für eine gewisse Zeit zurückziehen und Menschen fern bleiben, um die Wunden zu heilen, die uns zugefügt wurden. Die Anwesenheit anderer verhindert die Heilung dieser Wunden.  Die Flucht in solch eine Einsamkeit kann heilsam sein - die Erfahrung der Einsamkeit hilft uns zu verstehen, dass sic unser ganzes Leben in uns selbst kumuliert. Bis zur Heilung. Und diese kommt, wenn wir uns bewusst machen, dass uns niemand mehr verletzen kann. Dann werden wir von Freude erfüllt. Die Befriedigung ist so groß, dass wir sie großzügig mit anderen teilen können.

 

(…)

Es ist schön allein zu sein, was keineswegs ausschließt, dass es schön ist, sich zu verlieben und in Gesellschaft fröhlicher Freunde zu sein. Einsamkeit und die Gesellschaft von anderen ist kein Gegensatz, sondern eine Ergänzung.

 

Dienstag, 05 November 2013 09:20

Was sagt Dein Charakter über Krankheiten aus?

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Was sagt Dein Charakter über Krankheiten aus?

Oftmals fühlen wir, dass wir krank sind, doch die Krankheit existiert objektiv erst nach der ärztlichen Diagnose, die auf der Grundlage konkreter Kriterien (Untersuchungsergebnisse, Obduktion, Abhören, usw.) gestellt wird. Danach erst beginnt die Heilung. In Wirklichkeit jedoch assistieren uns die Ärzte nur bei der Krankheit, indem sie die ihnen zur Verfügung stehenden Mittel anwenden. Wir halten dies für normal – dies ist der in unserer Gesellschaft akzeptierte Weg beim Umgang mit Krankheiten. Gleichzeitig leben wir so, dass Krankheiten unausweichlich sind. Wir rennen zur Arbeit,, anschließend von der Arbeit nach Hause. Wir schlagen uns mit alltäglichen Problemen herum, mit der Erziehung unserer Kinder, machen uns Sorgen, ob unser Geld bis zum Ersten reicht - und dies ist der  Nährboden für ernsthafte Krankheiten. 

 

(…)

Selbstverständlich haben physische Faktoren ebenfalls einen Einfluss auf den Zustand unseres Geistes und unsere Stimmung. Depressionen zum Beispiel bewirkten eine Schwächung der Immunabwehr des Körpers und ziehen eine Verringerung der Aktivität der Lymphozyten (die natürlichen Bekämpfer von Viren) eine Veränderung der Anzahl und der Proportion der weißen Blutkörperchen nach sich. Gleichzeitig steigt bei den Kranken der Cortisol-, Adrenalin- und Noradrenalinspiegel, d. h. der Hormone, die einen Einfluss auf das Immunsystem haben.  Wir haben es also mit einem eigenartigen Teufelkreis zu tun: Die Immunschwäche führt zur Depression, die wiederum eine weitere Abschwächung unserer Abwehrkräfte bewirkt. Jedoch entscheidet vor allem unser Geist, wie wir die Beschwerden aufnehmen und interpretieren, d. h., ob wir sie übertreiben oder bagatellisieren. Wenn wir zu den nervösen und gestressten Personen zählen, dann nehmen wird die von unserem Körper gesendeten Mitteilungen ernst und suchen schnelle einen Arzt auf. Wenn wir empfänglich für die Meinung uns nahestehender Personen sind und diese uns ein schlechtes Wohlbefinden einreden, dann finden wir uns ebenfalls in der Arztpraxis wieder. Und wenn wir selbst daran glauben, dass uns etwas fehlt, dann werden wir die uns nahestehenden und anschließend den Arzt davon überzeugen, dass wir krank sind.

 

Heutiges Zitat

Das Verlangen des Verstands Der Verstand verlangt immer nach dem, was er nicht haben kann. Je mehr wir besitzen, desto größer ist das Gefühl, dass uns etwas fehlt. (S. 287)
Bewusstsein und Gesundheit Ein Körper ohne Bewusstsein ist gesund. Ein krankes Bewusstsein bringt dem Körper Krankheit. (S. 262)
Glück Das Glück ist ein Bewusstseinszustand, der sich nur bei der Verarbeitung komplexer Information einstellen kann. Wir müssen also unseren Geist und unsere Sinne entfalten - auf diese Weise gewährleisten wir uns mehr Möglichkeiten, Glück zu verspüren. (S. 39)
Ernährung und Gesundheit Anstatt sich mit Diäten herumzuplagen, sollten wir uns einfach entsprechend ernähren. Dies reicht vollständig aus und ist wesentlich gesünder - sowohl für den Körper als auch den Geist. (S. 244)
Das Gewicht hängt vom Verstand ab. Der Verstand ist der Schlüssel zum Lösen des Problems der Fettleibigkeit (oder der Anorexie).Wir beherrschen unsere Ernährung, das sich Überessen (oder die Anorexie) nicht, wenn wir unseren Verstand nicht beherrschen. (S. 294)
Lebe in der Gegenwart Die Vergangenheit birgt nichts Interessantes. Befreie dich von Ihr und fange an, in der Gegenwart zu leben. (S. 304)
Die Kraft des Verstandes Wir sind uns nicht bewusst, welche Kraft in unserem Verstand ruht, welche Möglichkeiten wir mit ein wenig Willen und Enthusiasmus entfalten können. Man muss einfach nur das Prinzip der Konzentration der Kraft befolgen, d. h. lernen, wirklich wichtige von unwichtigen zu unterscheiden und nicht überall Probleme dort zu suchen, wo es keine gibt. (S. 72)
Liebe Nur ein von Liebe erfüllter Mensch lebt ein volles Leben. Verliebte Menschen sind in der Regel gesund oder die Krankheitssymptome ziehen sich zurück. Liebe ist die grundlegende Basis der Gesundheit. (S. 182)
Rationelles arbeiten Der Beweis dafür, dass die Arbeit rationell verrichtet wurde, besteht darin, dass wir nach ihrer Beendigung keine Müdigkeit verspüren (S. 117)
Stress eliminieren  (…) die Eliminierung von Stress ist nichts anderes, als ein Genesungsprozess. (S. 50)

Die Witold Bońkowski Stifftung Unvorstellbar. Die Macht und Paradoxe unseres Verstands.

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Liest das Buch!

Unvorstellbar. Die Macht und Paradoxe unseres Verstands handelt von der unglaublichen Kraft des Geistes. Der Glaube an die Macht und die Möglichkeiten des menschlichen Verstandes in der Bekämpfung von Krankheiten, Stress und Kummer ist ein Leitmotiv dieser Arbeit.

Książka Niewyobrażalne. Potęga i paradoksy naszych umysłów